Informatik für audiovisuelle Medien B.A. studieren an der hKDM Freiburg - für Games, Apps, Websites etc.

Das Studium Informatik für audiovisuelle Medien B.A.* eröffnet mit die spannendsten und breitesten Aufgabenstellungen in der digitalen Medienwelt. Es ist ein innovatives Studium, das 7 Semester umfasst und durch die Nähe zu den Fächern Kunst, Design und Musik die Informatiker von morgen ausbildet.

Im Kern handelt es sich um ein reguläres Studium der angewandten Informatik, jedoch mit dem Fokus auf audiovisuelle Medien bzw. auf Anwendungen und Produkte, die audiovisuell geprägt sind.

Man hat es also beispielsweise mit Games, mobilen Apps, Synthesizern, Websiten oder audiovisuellen Shows zu tun. Es werden Techniken der 3D-Visualisierung, der Augmented Reality sowie der Musikinformatik gelehrt. Themen wie Kinect-Kamera, Virtual Reality Brillen, Sound Design, Pupillen Tracker oder Brain-Computer-Interfaces für Games oder New Media Art stehen auf dem Lehrplan.

Informatik und Gestaltung

"Informatik für audiovisuelle Medien" bezeichnet also alle Anwendungen oder Nutzbarmachungen der Informatik für den audiovisuellen und künstlerischen Bereich. Und genau hier liegt die Schnittstelle zur hKDM, der Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik Freiburg.

Denn um die o.g. Anwendungen entwickeln zu können, ist ein künstlerischer Ansatz notwendig. Die Entfaltung der eigenen Kreativität wie auch die Umsetzung neuer Konzepte steht im Vordergrund. Man muss quasi verstehen, wie Künstler denken und arbeiten oder auch selbst einer sein. Je mehr man eintaucht in diese Welt, desto besser lassen sich nunmal zukünftige Anwendungen erstellen; anders gesagt, desto anwenderfreundlicher und erfolgreicher sind sie. 

Es geht folglich um die innovative Verknüpfung informatischer und künstlerisch-gestalterischer Inhalte, die sich in der Berufswelt immer stärker durchsetzt, weil immer mehr interaktive Produkte nachgefragt werden. 

Zukunftsweisend

Beim Studieren der Informatik für audiovisuelle Medien sitzt man nicht nur eine Tür neben Musikern und Designern, sondern belegt auch Kurse in Musik, Kunst und Design.

Aufgrund dieser Verschmelzung von Kreativität und Informatik verdient dieses Studium wirklich das Prädikat eines interdisziplinären und zukunftsweisenden Wegs. Vor allem aber macht es Spaß, weil in kleinen Gruppen und mittels audiovisueller Medien Anwendungen entwickelt werden, die nicht nur Musiker, Designer und Künstler, sondern auch durchschnittliche User von heute und morgen nutzen.

Berufliche Perspektiven

Daher sind die beruflichen Perspektiven so breit, bunt und vielfältig, dass sie kaum ganz aufzulisten sind.

  • Game-Programmierer
  • Sound-Designerin
  • App-Entwickler
  • Medieninformatikerin
  • Softwaregestalter
  • User-Interface-Designerin
  • Webentwickler
  • Medienkünstlerin usw.

Stichpunkte in diesem Kontext sind z.B. New Media Design, Web-Design, Interaktionsdesign, Musik-, Video-, Grafiksoftware, Entwicklung, Postproduktion und dergleichen mehr. Ganz konkret ist man beispielsweise tätig in der

  • Medien- und Unterhaltungsbranche  
  • in Werbe- und Designagenturen
  • in Game Agenturen
  • in Verlagen
  • in Organisationen, die sich der Medienkunst widmen
  • in Forschungsinstituten
  • bei Softwareherstellern.

Die Bandbreite wird immer größer, da die Digitalisierung in alle Winkel unserer Zivilisation vordringt und audiovisuelle Medien dabei eine immer dominantere Rolle spielen.

 

Praxisorientierung

Nichtsdestotrotz sorgen eine hohe Praxisorientierung sowie ein Praktikum im sechsten Fachsemester dafür, dass während des Studiums direkt Berufserfahrungen gesammelt und wichtige Kontakte geknüpft werden können. Alternativ zum Praktikum gibt es außerdem die Möglichkeit, ein Auslandssemester zu absolvieren. Auch Soft Skills wie z.B. Präsentations-Fähigkeiten, Projektmanagement oder Englisch werden vermittelt, um im späteren Berufsleben audiovisuelle Medienprojekte umsetzen zu können.

Das Studium der Informatik für audiovisuelle Medien ist gezielt auf kleine Gruppengrößen ausgerichtet. Die Vorteile für die Studenten sind, dass individuelle Stärken erkannt und gefördert werden, dass der Kontakt zwischen Studierenden und Professoren eng ist, was zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre beiträgt und, dass viele Projekte nach eigenen Wünschen durchgeführt werden können.

Ausschlaggebend für die Studienwahl sollte natürlich ein hohes Interesse an Fragestellungen der Informatik wie auch der Gestaltung sein, denn die Apps, Websites, Games und anderen Anwendungen wollen ja realisiert werden.

Idealerweise haben die Kandidaten bereits in der Schule eine Schwerpunktbildung in den Fächern Informatik, Musik oder Kunst vorgenommen. Berufspraktiker stammen aus Bereichen wie Fachinformatik, Mediengestaltung, Grafik-Design, Music-Business oder Studiotechnik. Doch selbstverständlich sind alle willkommen, die über die entsprechenden Zulassungsvoraussetzungen verfügen.

Überblick Informatik für audiovisuelle Medien B.A.*

Abschluss

Bachelor of Arts

Studiendauer

7 Semester inkl. 1 Praxis-/Auslandssemester

Studienbeginn

Sommersemester und Wintersemester

Studiengebühr

590 € pro Monat (gleicher Betrag im Praxis-/Auslandssemester)

Zulassungsvoraussetzungen

Hochschulreife / Fachhochschulreife bzw. gleichwertiger Bildungsabschluss (in Sonderfällen auch mittlere Reife); Bestehen der Grundlagenprüfung; bei ausländischen Bewerbern ein Nachweis der Deutschkenntnisse

Berufsbilder

Game-Programmierer, Sound-Designerin, App-Entwickler, Medien-Informatikerin

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Studium Informatik für audiovisuelle Medien B.A.

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Semesterübersicht (Lehrinhalte) - gültig ab Wintersemester 2017/2018

Objektorientierte Programmierung und Modellierung | Mathematische Grundlagen | Live Post Production | 3D Modelling | Harmonielehre  Designgeschichte oder Kunst- und Kulturgeschichte | Presentation Skills | Fachvorträge | Werkstatt

Wissenschaftliches Arbeiten | Kunst- und Kulturgeschichte II | Generative Gestaltung oder Betriebssysteme und Rechnerarchitektur | Algorithmen und Datenstrukturen | Interaktionsdesign | Programmierung für Games | Signalverarbeitung und Auditechnik | Fachvorträge | Exkursion| Wahlpflichtfächer 

Kommunikatiion und Datenbanken oder Web Development | User Interface Design | Computergrafik | Musikinformatik | Interdisziplinäres Projekt | Fachvorträge | Werkstatt | Exkursion | Wahlpflichtfächer | Fotografie | Aktuelles Forschungsprojekt

Softwaretechnik | Maschinelles Lernen | Game Fundamentales | Bildverarbeitung mit openCV | VST-Entwicklung | Interdisziplinäres Projekt | Fachvorträge | Wahlpflichtfächer

Mobile-App-Entwicklung | Projekt Computerspiel | Simulation und Shader | Studentisches Initiativprojekt | Hausarbeit | Medientheorie - Visualität

Praktikum oder Auslandssemester

Portfolio (Berufsvorbereitung) | Praxisprojekt | Wahlpflichtfächer | Bachelorarbeit | Bachelor Thesis | Bachelor Kolloquium

Studierendenstimmen

Theresa Scheible

Informatik für audiovisuelle Medien B.A., 2. Semester

"Ausschlaggebend für ein Studium an der hKDM war für mich der Studiengang IfAM. Da mich persönlich der Bereich Informatik, aber auch Design interessiert, zeigt sich dieser Studiengang als absolut passend. Ich muss mich nicht direkt davor entscheiden, zum Beispiel in die Informatik zu gehen und mein Hobby - die Kunst - fallen zu lassen, sondern kann im Laufe des Studiums immer noch herausfinden, welcher Fachbereich der Richtige für mich ist. Immer mehr erkenne ich, dass genau die Verknüpfung bzw. Mischung dieser zwei Bereiche meinen Studienalltag abwechslungsreich und interessant machen. Hinzu kommt, dass die Berufsmöglichkeiten nach dem Studium äußerst vielfältig sind.
Durch verhältnismäßig kleine Semester ist der Kontakt zwischen Studierenden und Professoren eng, was zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre beiträgt."

Interview mit Studiengangsleiter Prof. Dr.-Ing. Oliver Weede

Prof. Dr.-Ing. Oliver Weede arbeitete im MP3-Surround Team am Fraunhofer Institut für Integrierte Systeme, als Post Doktorand und Leiter der Forschungsgruppe Kognitive Medizinrobotik am IPR (Karlsruher Institut für Technologie), sowie als Dozent und Forscher im Department of Software Engineering an der Polytechnik of Namibia. Er studierte Informatik mit den Nebenfächern Musikwissenschaften und Psychologie in Freiburg und Karlsruhe und promovierte am IPR (Intelligente Prozessautomation und Robotik) am Karlsruher Institut für Technologie

hKDM: Herr Werde, was ist denn das Besondere an dem neuen Studiengang?

Prof. Weede: Sicherlich das Interdisziplinäre. Es gibt einen hohen Anteil an musikalischen und gestalterischen Inhalten. Die Studierenden besuchen neben Veranstaltungen in Informatik auch viele Kurse aus den Bereichen Kunst, Design und Musik. Auch im Kernbereich der Informatik ist die Theorie und die Anwendung immer auf den audiovisuellen Bereich zugeschnitten. Die Grenzen sind fließend. Es gibt viele Projekte in denen sich die Studenten kreativ betätigen können und dann genau das machen können, was sie wollen.

hKDM: Sie sind Informatiker, haben Sie denn auch persönliche Bezüge zu den Bereichen Kunst und Musik?

Prof. Weede: Ja, ich bin selbst Musiker! Ich mache seit Jahren Musik mit dem Computer, mit Synthesizern und auch mit akustischen Instrumenten, wie Gitarre und Percussion-Instrumenten. Ich interessiere mich stark für Sound-Design, Musikinformatik und interaktive Kunstinstallationen, wie sie zum Beispiel im Zentrum für Medienkunst in Karlsruhe zu sehen sind. Ich liebe Kunst und habe selbst schon einige Acrylbilder gemalt. Im Bereich des Designs interessiere ich mich besonders für die Interaktion.

hKDM: Wie beurteilen Sie die Berufsaussichten für Absolventen des Studiengangs?

Prof. Weede: Hervorragend! Der Einsatz von Computern und neuen Medien nimmt in fast allen Branchen zu. Im Bereich des Designs werden immer mehr interaktive Produkte benötigt. Die Berufschancen erstrecken sich von New Media Design, Web-Design, Interaktionsdesign für Softwarefirmen, Mitarbeit bei Softwarefirmen im Entertainmentbereich, bei Musik, Video- und Grafiksoftware, über Postproduktion in Studios und in der Filmbranche, App-Development, Game-Development bis hin zur Mitarbeit in Institutionen, die sich der Medienkunst widmen, oder auch Forschungsinstituten, wie beispielsweise den Fraunhofer Instituten.

hKDM: Vielen Dank für das Interview!

Lehrende Informatik für audiovisuelle Medien B.A.

Immanuel Calvin Herchenbach

Lehrbeauftragter 3D-Visualisierung, 3D-Druck, Game-Entwicklung

Felix Ruzzoli

Lehrbeuaftragter Einführung in der Softwareentwicklung und Einführung in die Programmierung von Computerspielen

Raphael Schmitt

Lehrbeauftragter App-Entwicklung und Datenbanken

Prof. Dr.-Ing. Oliver Weede

Professur Informatik für audiovisuelle Medien; Studiengangsleiter; Prorektor für Internationales, Forschung und Entwicklung

News

Schnuppertage

Kostenloser Probetag an der hKDM

Wer ganz unverbindlich in den Studienalltag schnuppern möchte, kann im Rahmen unseres kostenlosen Probetags verschiedene Veranstaltungen aus den ersten drei Semestern besuchen und sich so einen Eindruck von den Studieninhalten und der Atmosphäre an der hKDM verschaffen. Wenden Sie sich bei Interesse gerne an unsere Studienberatung.

*Der Studiengang Informatik für audiovisuelle Medien B.A. wurde komplett überarbeitet und befindet sich bereits im Prozess der Reakkreditierung.

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung

Kontakt

Per Telefon: +49(0)761 - 44 22 66
Per E-Mail: info@hkdm.de

Anschrift

hKDM Freiburg
Haslacher Straße 15, 79115 Freiburg

Studienberatung

Tel.: +49(0)761 - 89 76 51 02
E-Mail: studienberatung@hkdm.de