Informatik für audiovisuelle Medien B.A. studieren an der hKDM Freiburg

Der interdisziplinäre Studiengang Informatik für audiovisuelle Medien B.A. umfasst sieben Semester und bietet durch die Nähe zu den Fächern Kunst, Design und Musik ein innovatives Programm aus künstlerisch-gestalterischen und technischen Inhalten. Das konzeptionelle Denken und die Kreativität jedes Einzelnen wird in kleinen Gruppen gefördert. Im Zentrum steht die Erstellung von interaktiver Software für Kunst, Entertainment und Technik. Es werden Games, Synthesizer, E-Learning-Anwendungen, Mobile Apps, Websites oder audiovisuelle Shows konzipiert und programmiert.

Die Studierenden erlernen Techniken der 3D-Visualisierung, der Augmented Reality sowie der Musikinformatik. In der Vertiefung erforschen die Studierenden die Anwendbarkeit neuer Benutzerschnittstellen, wie Kinect-Kamera, Virtual Reality Brillen, Pupillen Tracker oder Brain-Computer-Interfaces für Games oder New Media Art. Die Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium ist neben der Entfaltung der eigenen Kreativität, die Motivation zum selbstständigen Arbeiten und die Freude an der Erforschung und Umsetzung neuer Konzepte im Bereich der audiovisuellen Medien.

Überblick Informatik für audiovisuelle Medien B.A.

Abschluss

Bachelor of Arts

Studiendauer

7 Semester

Studienbeginn

Sommersemester und Wintersemester

Studiengebühr

650 € pro Monat

Zulassungsvoraussetzungen

Hochschulreife / Fachhochschulreife bzw. gleichwertiger Bildungsabschluss, bei ausländischen Bewerbern ein Nachweis der Deutschkenntnisse

Berufsbilder

Game-Programmierer, Sound-Designerin, App-Entwickler, Medien-Informatikerin

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Studium Informatik für audivisuelle Medien B.A.

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Studierendenstimmen

Theresa Scheible

Informatik für audiovisuelle Medien B.A., 2. Semester

"Ausschlaggebend für ein Studium an der hKDM war für mich der Studiengang IfAM. Da mich persönlich der Bereich Informatik, aber auch Design interessiert, zeigt sich dieser Studiengang als absolut passend. Ich muss mich nicht direkt davor entscheiden, zum Beispiel in die Informatik zu gehen und mein Hobby - die Kunst - fallen zu lassen, sondern kann im Laufe des Studiums immer noch herausfinden, welcher Fachbereich der Richtige für mich ist. Immer mehr erkenne ich, dass genau die Verknüpfung bzw. Mischung dieser zwei Bereiche meinen Studienalltag abwechslungsreich und interessant machen. Hinzu kommt, dass die Berufsmöglichkeiten nach dem Studium äußerst vielfältig sind.
Durch verhältnismäßig kleine Semester ist der Kontakt zwischen Studierenden und Professoren eng, was zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre beiträgt."

Über den Studiengang Informatik für audiovisuelle Medien B.A.

Neben Veranstaltungen aus der Informatik besuchen die Studierenden Kurse aus den Studiengängen Integrierte Gestaltung und Populäre Musik und erwerben so die notwendigen Qualifikationen, um im späteren Berufsleben im Team mit Gestaltern und Musikern audiovisuelle Medienprojekte zu planen und umzusetzen. Eine hohe Praxisorientierung, berufsqualifizierende Wahlkurse sowie ein Praktikum im fünften Fachsemester sorgen dafür, dass die Studierenden während des Studiums Berufserfahrung sammeln und wichtige Kontakte knüpfen können.

Bei folgenden Themen werden sowohl technische Kompetenzen als auch konzeptionelle und gestalterische Fähigkeiten vermittelt:

  •     Visualisierungs- und Informationstechniken
  •     Computergrafik
  •     Augmented Reality
  •     Musikinformatik
  •     New Media Art
  •     Sound Design

Ausschlaggebend für die Studienwahl ist ein hohes Interesse an Fragestellungen der angewandten Informatik und Gestaltung wie z.B. der Erstellung von Apps, Software für den Kreativsektor, Websites und Games. Idealerweise haben die Kandidaten bereits in der Schule eine Schwerpunktbildung in den Fächern Informatik, Musik oder Kunst vorgenommen. Berufspraktiker stammen aus den Bereichen wie Fachinformatik, Mediengestaltung, Grafik Design, Music Business und Studiotechnik.

Interview mit Studiengangsleiter Prof. Dr.-Ing. Oliver Weede

Prof. Dr.-Ing. Oliver Weede arbeitete im MP3-Surround Team am Fraunhofer Institut für Integrierte Systeme, als Post Doktorand und Leiter der Forschungsgruppe Kognitive Medizinrobotik am IPR (Karlsruher Institut für Technologie), sowie als Dozent und Forscher im Department of Software Engineering an der Polytechnik of Namibia. Er studierte Informatik mit den Nebenfächern Musikwissenschaften und Psychologie in Freiburg und Karlsruhe und promovierte am IPR (Intelligente Prozessautomation und Robotik) am Karlsruher Institut für Technologie

hKDM: Herr Weede, Sie übernehmen ab März die Leitung des neuen Bachelor-Studiengangs „Informatik für audiovisuelle Medien“ an der hKDM und sind dafür extra von Namibia nach Freiburg gezogen. Haben Sie sich denn schon in Freiburg eingelebt?

Prof. Weede: Ja, das habe ich. Jetzt habe ich auch eine schöne Wohnung direkt an der Dreisam gefunden. Vor drei Wochen bin ich aus Namibia nach Freiburg gezogen. Klar, es war eine Umstellung von 33 Grad bis hinein in die Minusgrade. Aber ich freue mich auf das Stadtleben und das kulturelle Angebot in Freiburg. Ich kenne Freiburg ja schon als schöne, sonnige und lebendige Stadt aus meiner Studienzeit.

hKDM: Was ist denn das Besondere an dem neuen Studiengang?

Prof. Weede: Sicherlich das Interdisziplinäre. Es gibt einen hohen Anteil an musikalischen und gestalterischen Inhalten. Die Studierenden besuchen neben Veranstaltungen in Informatik auch viele Kurse aus den Bereichen Kunst, Design und Musik. Auch im Kernbereich der Informatik ist die Theorie und die Anwendung immer auf den audiovisuellen Bereich zugeschnitten. Die Grenzen sind fließend. Es gibt viele Projekte in denen sich die Studenten kreativ betätigen können und dann genau das machen können, was sie wollen.

hKDM: Sie sind Informatiker, haben Sie denn auch persönliche Bezüge zu den Bereichen Kunst und Musik?

Prof. Weede: Ja, ich bin selbst Musiker! Ich mache seit Jahren Musik mit dem Computer, mit Synthesizern und auch mit akustischen Instrumenten, wie Gitarre und Percussion-Instrumenten. Ich interessiere mich stark für Sound-Design, Musikinformatik und interaktive Kunstinstallationen, wie sie zum Beispiel im Zentrum für Medienkunst in Karlsruhe zu sehen sind. Ich liebe Kunst und habe selbst schon einige Acrylbilder gemalt. Im Bereich des Designs interessiere ich mich besonders für die Interaktion.

hKDM: Der Studiengang startet im Sommersemester mit einer kleine Gruppen an Teilnehmern. Welche Herausforderungen stellt das an Sie und welche Perspektive sehen Sie langfristig für den neuen Studiengang?

Prof. Weede: Die Akkreditierung hat sich leider verzögert, weil aufgrund des interdisziplinären Ansatzes viele  Fragestellungen zu klären waren. Wir hatten so nur einen kurzen Vorlauf, um über den neuen Studiengang zu informieren. Jetzt haben wir nur eine sehr kleine Gruppe von Studierenden, die im Sommersemester anfangen. Der Studiengang hat viel Potential und ist langfristig auf 15 Teilnehmer pro Semester ausgelegt. Kleine Gruppen bieten die Chance, die Studierenden individuell zu fördern. Der Student steht im Vordergrund, mit seiner Persönlichkeit, seinen Wünschen und Kenntnissen. Da bietet sich ein Frontalunterricht weniger an, vielmehr wird es viele Projekte geben, die einzeln betreut werden. Das fordert von mir eine höhere Flexibilität in der Gestaltung der Fächer. Wir hoffen, dass sich die Studierendenanzahl erhöht, was uns die Möglichkeit gibt, dass verschiedene Projekte nebeneinander laufen können und sich die Studierenden dann gegenseitig weitere Anregungen und Feedback geben können. Ein „Hereinschnuppern“ in den neuen Studiengang ist jederzeit möglich. Es gibt auch noch die Möglichkeit sich zum jetzigen Sommersemester anzumelden. Ich hoffe, dass noch ein paar Studierende hinzukommen.

hKDM: Wie beurteilen Sie die Berufsaussichten für Absolventen des Studiengangs?

Prof. Weede: Hervorragend! Der Einsatz von Computern und neuen Medien nimmt in fast allen Branchen zu. Im Bereich des Designs werden immer mehr interaktive Produkte benötigt. Die Berufschancen erstrecken sich von New Media Design, Web-Design, Interaktionsdesign für Softwarefirmen, Mitarbeit bei Softwarefirmen im Entertainmentbereich, bei Musik, Video- und Grafiksoftware, über Postproduktion in Studios und in der Filmbranche, App-Development, Game-Development bis hin zur Mitarbeit in Institutionen, die sich der Medienkunst widmen, oder auch Forschungsinstituten, wie beispielsweise den Fraunhofer Instituten.

hKDM: Vielen Dank für das Interview!

Lehrende Informatik für audiovisuelle Medien B.A.

Immanuel Calvin Herchenbach

Lehrbeauftragter 3D-Visualisierung, 3D-Druck, Game-Entwicklung

Raphael Schmitt

Lehrbeauftragter App-Entwicklung und Datenbanken

Prof. Dr.-Ing. Oliver Weede

Professur Informatik für audiovisuelle Medien

Vorstudium Design

Das 4-monatige Vorstudium ist die ideale Vorbereitung auf ein anschließendes Studium in Infomatik für audiovisuelle Medien B.A.. mehr

Kostenloser Probetag an der hKDM

Wer ganz unverbindlich in den Studienalltag schnuppern möchte, kann im Rahmen unseres kostenlosen Probetags verschiedene Veranstaltungen aus den ersten drei Semestern besuchen und sich so einen Eindruck von den Studieninhalten und der Atmosphäre an der hKDM verschaffen. Wenden Sie sich bei Interesse gerne an unsere Studienberatung.

Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung

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