Hotel California

Seit dem 01.10.2018 ist die hKDM (Hochschule für Kunst, Design und Musik) mit der Hochschule Macromedia verschmolzen. Bei diesem Projekt handelt es sich noch um ein Projekt der hKDM.

 

Ein Projekt im Rahmen von "Triptic - Kulturaustausch am Oberrhein"

Ausgangspunkt des Ausstellungsprojekts „Hotel California“ war die Idee einer Kooperation zwischen den Hochschulen Haute école des arts du Rhin (HEAR) Strasbourg, Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK) Basel und Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik (hKDM) Freiburg.

Kontakte zwischen den Dozenten bestanden bereits – immerhin ist die Kunstszene im Dreiländereck gut vernetzt, nicht zuletzt durch die jährlich stattfindende „Regionale“, während der zeitgenössische Kunst aus der Region in verschiedenen Ausstellungshäusern der drei Länder ausgestellt wird.

Es lag also nahe die grenzübergreifende Kooperation auf Kunsthochschulen auszuweiten, um so auch die Kunststudierenden, Dozentinnen und Dozenten von der Besonderheit der Grenzlage ihrer Hochschulen profitieren zu lassen. Solch eine Zusammenarbeit bietet die Chance, sich mit den unterschiedlichen Rahmenbedingungen in den benachbarten Ländern, ihren kulturellen Besonderheiten und ihrer Ausbildungssysteme vertraut zu machen. Ein Wissens- und Erfahrungstransfer kann stattfinden, der allen zugute kommt. Ziel ist es, in Zukunft eine engere Vernetzung der drei Hochschulen zu erreichen.

Das Ausstellungsprojekt „Hotel California“ ist als Auftakt einer Zusammenarbeit geplant, der in den folgenden Jahren weitere Kooperationsausstellungen mit anderen Themenschwerpunkten folgen sollen. Darüber hinaus ist eine Zusammenarbeit im Bereich der Lehre geplant, beispielsweise in Form eines gemeinsamen Blockseminars, das semesterweise wechselnd an den verschiedenen Hochschulen durchgeführt werden soll.

Für die Ausstellung „Hotel California“ konnte der Kunstverein Offenburg-Mittelbaden als Projektpartner gewonnen werden. Das kuratorische Konzept des Basler Künstlers und Dozenten Nicolas Kerksieck macht sich die Besonderheit des Ortes seine architektonischen, sozialen und historischen Bedingungen zunutze indem es fragt: Wie gehen installativ arbeitende junge Künstlerinnen und Künstler mit den örtlichen Gegebenheiten um? Wie reagieren sie auf die Situation, den Raum, den Ort?

Während eines zehntägigen Workcamps im Vorfeld der Ausstellung überprüfen die Kunststudierenden aus Basel, Straßburg und Freiburg in den Räumlichkeiten des Kunstvereins ihren individuellen künstlerischen Ansatz im Hinblick auf die gemeinschaftliche Entwicklung einer Gruppenausstellung.

Zur Vorbereitung der Ausstellung fand am 8. Mai das Symposium „Über Raumtaktiken – und die Wichtigkeit der Situation“ an der HGK Basel statt. Referenten aus dem Bereich, Kunst, Architektur und Kunstgeschichte beleuchteten das Themenfeld aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Studierenden präsentierten erste Ansätze und Ideen und diskutierten gemeinsam mit den Dozenten die Tragfähigkeit ihrer Konzepte.

Dabei kristallisierten sich verschiedene Herangehensweisen heraus, die mal die historischen Aspekte, mal die architektonischen Besonderheiten des Orts in den Mittelpunkt rücken. Über die gesamte Vorbereitungszeit tauschten die Studierenden über einen Internetblog ihre Ideen aus. Das diesen Kommunikations- und Entstehungsprozess dokumentierende Material ist im Katalog enthalten, der von Studierenden der HEAR Strasbourg gestaltet und produziert wird. Ergänzt wird dieses Material durch Aufnahmen der fertig installierten Ausstellung. Prozess und Ergebnis des Projekts sollen gleichermaßen in der Publikation dokumentiert sein.

Eine von vier Projektpartner in drei verschiedenen Ländern getragene Ausstellung vorzubereiten und durchzuführen durchzuführen erfordert viel Engagement von allen Beteiligten. Solch ein Projekt ist nicht ohne finanzielle Unterstützung durchführbar. Wir danken der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, die uns im Rahmen des trinationalen Förderprogramms „Triptic“ unterstützt hat, ebenso wie der Kulturstiftung Offenburg und dem Kulturamt Freiburg, die das Projekt kofinanzieren.

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